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Dom Rep

Das Wetter in der Dom Rep

Wetter im Osten (Punta Cana)

Wetter im Norden (Puerto Plata)

Wetter im Süden (Santo Domingo)

Das 14-Tage-Wetter und ganzjährige Klimatabellen  finden Sie beim jeweiligen Ort.

Die Klimazonen der Dom Rep

Zwei Küsten an zwei Meeren mit fast gleichem Klima und ein kühles Hinterland

Nicht zuletzt aufgrund der verlässlich hohen winterlichen Durchschnittstemperaturen von knapp 20 bis fast 30 Grad Celsius in der Luft und um die 27 Grad im Wasser der Karibik wie auch des Atlantiks hat sich die lediglich knapp 49 000 Km² große Dominikanische Republik im Osten der Insel Hispaniola in nur wenigen Jahrzehnten einen festen Platz in den Herzen internationaler Badegäste, Eis- und Frostflüchtlinge erobert. Alleine aus Deutschland zieht es Jahr für Jahr etwa 200 000 Urlauber an die Küsten und Strände zwischen Puerto Plata, Playa Dorada und Samaná, Punta Cana, Bávaro und La Romana, San Pedro de Macorís, Santo Domingo und San Cristóbal sowie Peravia, Azua, Barahona und Pedernales. Während also das Küstenklima sowohl im atlantischen Norden als auch karibischen Süden von November bis März sich vorwiegend tropisch-heiß präsentiert, kann es im bis zu gut 3000 Meter hoch gelegenen Binnenland der Cordillera Central rund um den höchsten Berg Pico Duarte (3175 Meter) durchaus bis zu -15 Grad Celsius kalt werden.

Schnee statt Sand in anderthalb Stunden und sich über Lagunenwetter wundern

Auch in der 1200 Meter hohen Stadt Constanza in der Provinz La Vega herrschen im Mittel 18 Grad, wer im Winter plötzlich den Schnee vermissen sollte, kann dort oder in der Region Valle Nuevo im zentralen Parque Nacional Juan Bautista Pérez Rancier bei einem Ausflug von der Küste aus mit einiger Wahrscheinlichkeit welchen im dominikanischen Winter zu Gesicht bekommen. Die gerade genannten Bergrücken der Cordillera Central, der Cordillera Septentrional und der Cordillera Oriental sind dabei hauptverantwortlich für die die voneinander abweichenden Klimazonen der Dominikanischen Republik, sie sorgen für stärke Regenfälle im Norden bzw. schwächere im Süden. Ein teilweise ganz spezielles Binnenklima herrscht auch an manchen der dominikanischen Binnenseen und Lagunen, so zum Beispiel am Lago Enriquillo als einem der niedrigsten Punkte der Karibik, an der relativ gut vor der offenen See geschützten und ca. 100 Km² großen Laguna Redonda an der Nordostküste, an der der sehr salzreichen Laguna de Oviedo in der Provinz Pedernales sowie im trockenen Hochbecken des Valle de San Juan im Regenschatten der Zentralkordilliere im Osten und Norden.

Empfehlungen für Himmelsrichtungen und Jahreszeiten, Küsten und Monate

Das Land lässt sich aber bezüglich seiner erstaunlich vielfältigen Klimazonen auf engem Raum noch genauer aufteilen. So dominiert im Norden und Westen sowie an Teilen der Südküste ein wechselfeucht tropisches Savannenklima mit längerer Trockenzeit, der Nordosten wird durch ein ganzjährig feuchtes und warmes tropisches Regenwaldklima ohne Trockenzeit geprägt, im Zentrum und im Osten herrscht ein tropisches Monsunalklima mit kurzer Trockenzeit und starkem Monsunregen außerhalb der Trockenzeit, im Südwesten ein heißes und trockenes Steppenklima im Sommer mit einem mild bis warmen Winter. Als Faustregel für den Urlaub kann man sich also merken, dass der Norden zwar deutlich feuchter, dafür aber die Regenzeit auch kürzer ist (November bis Januar), im Süden hingegen ist es heißer und trockener, die dort nicht sehr niederschlagsreiche Regenzeit streckt sich allerdings von Mai bis November.

Von Haiti und Hurrikans, von Küste zu Küste, von Jahreszeit zu Jahreszeit

Als trockenste Gegend der Dominikanischen Republik gilt deren Südwesten an der Grenze zum Nachbarland Haiti, als feuchtestes Gebiet die nordöstliche Bahia de Samaná, wärmster Monat ist der August (25,6 °C), der kühlste der Januar (21,9 °C), der feuchteste Monat der Mai (185 mm Niederschlag) und der trockenste der Februar (57 mm Niederschlag). Somit müssen natürlich auch die Empfehlungen sowohl für die beste Reisezeit als auch Reiseregion in Abhängigkeit dieser (wenn auch geringen) Schwankungen im Jahresverlauf gegeben werden, so bereist man die Nordküste am besten während der regenarmen, aber heißen Zeit zwischen Mai und Oktober, die Ostküste von Dezember bis Juli, die südliche Küste in der Zeit von November bis April. Zu anderen Zeiten ist das Wetter in der Dominikanischen Republik mitunter etwas unbeständig, jedoch auch nicht von allzu kräftigen Niederschlägen geprägt, die Hurrikansaison ist von Juli bis Oktober, im Schnitt gibt es zwei bis drei dieser Stürme pro Jahr, teilweise werden sie von Überschwemmungen begleitet, der letzte Hurrikan der Kategorie 5 war David im Jahr 1979.

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© Bilder: Eva Lachenmayer